Einzelsitzungen · 1:1 Begleitung
Fast jeder, der bei mir sitzt, glaubt zu wissen, worin sein Problem besteht.Interessant wird es meistens zehn Minuten später.
Du kommst mit einem Problem. Du gehst mit einem anderen Blick darauf.
Worum es geht
Meine Begleitung ist keine Werkstatt.Wir schauen, welche Geschichte gerade dein Leben organisiert.
Du brauchst keine Optimierung. Denn du bist keine Maschine. Wir schauen nicht, wie du anders oder besser wirst — sondern wir schauen, warum es an erster Stelle überhaupt notwendig für dein System geworden ist, die 'Symptome' zu erzeugen, die dich momentan Herausfordern.
Erkennst du dich?
Verschiedene Leben.Dasselbe Missverständnis.
Oft sichtbar bei Eltern, Projektleitenden, Selbstständigen, Menschen, bei denen privat oder beruflich alles zusammenläuft. Morgens werden Brote geschmiert, tagsüber Teams koordiniert und abends noch die Küche aufgeräumt. Sie halten alle und alles zusammen. Organisieren Geburtstage und Urlaube. Kümmern sich um die Eltern. Es werden nicht nur Aufgaben getragen. Es wird Verantwortung getragen. Menschen die oft zuerst merken, was andere brauchen – und zuletzt, was sie selbst brauchen. Wenn sie einmal nichts organisieren, entsteht kein Frieden. Sondern Unruhe. Nicht weil etwas schiefläuft. Sondern weil Verantwortung längst zu der Art geworden ist, sich sicher zu fühlen.
„Wenn ich loslasse, fällt alles auseinander.."
Oft sichtbar bei Gründer:innen, Führungskräften, Selbstständigen, High Performern, Sportler:innen. Der Kalender ist voll, die Ziele-Liste auch. Andere bewundern, was sie schaffen. Sie selbst schauen längst auf das Nächste Ziel. Stillstand fühlt sich für sie selten nach Erholung an. Sondern nach Unsicherheit. Nicht weil sie besonders ehrgeizig wären. Sondern weil Bewegung sie davor schützt, sich den Fragen zu stellen, die in der Ruhe auftauchen.
„Wenn das hier geschafft ist, wird es ruhiger.“
Oft sichtbar bei Unternehmer:innen, Strateg:innen, Jurist:innen, Ingenieur:innen, Menschen mit hoher Verantwortung. Sie planen voraus, analysieren, wägen Risiken ab und überlassen ungern etwas dem Zufall. Das funktioniert hervorragend – bis das Leben sich nicht mehr planen lässt. Dann versuchen sie oft noch genauer hinzusehen, noch mehr zu verstehen. Nicht aus Misstrauen. Sondern weil Kontrolle sich irgendwann wie Sicherheit angefühlt hat.
„Wenn ich es verstanden habe, wird es leichter.“
Oft sichtbar bei Führungskräften, Ärzt:innen, Lehrer:innen, Eltern, Menschen in öffentlicher Verantwortung. Menschen, die jeden Tag Verantwortung für andere tragen. Sie erfüllen ihre Rolle zuverlässig. Professionell. Klar. Irgendwann merken sie, dass sie auch dann noch funktionieren, wenn niemand mehr etwas von ihnen erwartet. Die Rolle läuft weiter. Der Mensch wird leiser.
„Ich weiß gar nicht mehr, wer ich ohne Aufgabe bin.“
Oft sichtbar bei HR, sozialen Berufen, Partnerschaften, Familien, Teams. Sie spüren sofort, wenn sich die Stimmung verändert. Sie beruhigen, gleichen aus und versuchen, Konflikte zu verhindern. Nicht weil sie schwach sind. Sondern weil Konflikt sich für sie anfühlt, als stünde etwas Grundsätzliches auf dem Spiel. Während sie den Frieden im Raum bewahren, verlieren sie oft den Kontakt zum eigenen.
„Hauptsache, es geht allen gut.“
Oft sichtbar bei Ärzt:innen, Pflegekräften, Therapeut:innen, Familienunternehmer:innen, Einsatzkräften. Andere verlassen sich auf sie. Und genau das ist zur eigenen Identität geworden. Sie springen ein. Bleiben länger. Sagen selten Nein. Nicht weil niemand sonst helfen könnte. Sondern weil Gebrauchtwerden irgendwann die Antwort auf eine viel ältere Frage geworden ist.
„Ohne mich läuft das nicht.“
Sechs Muster, ein gleicher Kern. Sie treten auch häufig in Mischformen auf. Aber keines dieser Muster ist das Problem. Interessant wird die Frage, wann es angefangen hat, dein Leben zu bestimmen.
Bevor wir anfangen
Die meisten Menschen suchen Lösungen.
Das ist verständlich. Nur manchmal löst der Kopf weiter, während der Körper längst etwas anderes zeigt.
Nicht alles, was du weißt, ist schon verstanden. Und nicht alles, was verstanden ist, ist schon im Körper angekommen.
Womit ich arbeite
Menschen lassen sich nicht standardisieren.Warum sollten Gespräche es dann sein?
In das, was zwischen uns geschieht, fließen über 12 Jahre eigener Entwicklungs- und Heilungsreise ein und über 5 Jahre intensive Aus- und Fortbildung. Ich arbeite integral mit Aspekten aus Hypnose, systemische Strukturaufstellungen, Gestalttherapie, NLP und Ansätzen aus der östlichen Philosophie. Nichts davon spule ich als Programm ab. Es ist das Repertoire, aus dem ich im richtigen Moment das Richtige nehme — je nachdem, was gerade da ist.
Wie ein Gespräch ist
Vielleicht schaust du seit Jahren auf das Falsche.
Wir schauen nicht auf dich. Nicht auf deine Persönlichkeit. Nicht auf deine Vergangenheit. Sondern auf das, was zwischen dir und der Wirklichkeit passiert. Neunzig Minuten, in denen du nichts vorbereiten und nichts leisten musst — wir schauen an die eine Stelle, an der du dich mit der Rolle verwechselst die du spielst, bis du selbst siehst, was da wirklich ist.
Was es kostet
Einzeln, oder als Weg.
Es gibt keine Programme. Keine Pakete. Keine Verpflichtung. Nur Zeit — Zeit, in der wir gemeinsam präzise hinschauen.
Ob ein Gespräch, ob ein Weg, in welchem Abstand — das entscheidest du. Aus Erfahrung: mit den meisten Menschen arbeite ich zwischen sechs und zehn Gesprächen wirklich in die Tiefe. Kein Anspruch, keine Garantie — manche Prozesse brauchen länger.
Du bestimmst das Tempo. Aber wenn wir arbeiten, empfehle ich ein gemeinsames Commitment, damit die Arbeit auch trägt.
Was zu dir passt, schauen wir uns in Ruhe gemeinsam an.
Alle Preise inkl. MwSt. · Sitzungen können online oder in Düsseldorf stattfinden.
Wenn dein bisheriges Erklären nicht mehr trägt, beginnen wir mit einer Ursachenanalyse.
Im Ursachen-Analyse-Gespräch schauen wir nicht nur auf dein Thema. Wir schauen auf die innere Ordnung, aus der dieses Thema entsteht. Nicht als Diagnose. Nicht als Methode. Sondern als erster klarer Blick darauf, wo du dein Problem bisher gesucht hast — und was sich dahinter zeigt.
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